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Dr. Viola Hirsch – Ihre 
Expertin 
für Rezessions­-
deckung in München

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Die Ursachen für Zahnfleischrückgang

Zurückgehendes Zahnfleisch – dabei denken Sie wahrscheinlich an ein Symptom, das mit der Parodontitis einhergehen kann. Und Sie haben recht: Bei der chronischen Entzündung des Zahnbetts kann sich das Zahnfleisch im Verlauf von den Zähnen zurückziehen. Zudem können sich Zahntaschen bilden, die sich entzünden können. Dies wiederum kann das umliegende Gewebe und den Kieferknochen in Mitleidenschaft ziehen. Die Folge ist eine Zahnlockerung. Im schlimmsten Fall kann der Zahn ausfallen.

Zahnfleischrückgang hängt jedoch nicht immer mit entzündlichen Veränderungen zusammen. Es ist möglich, dass es sich auch ohne entzündliche Ursachen zurückzieht. Dabei gibt es folgende Möglichkeiten: 

Gesundheitliche Folgen 
von Zahnfleischrückgang

Eine Rezession kann einerseits zu ästhetischen, andererseits aber zu funktionellen Beeinträchtigungen führen. Dazu gehören:

Eine gestörte Rot-Weiß-Ästhetik
Eine schöne Mundpartie wird nicht nur durch gerade, weiße und gesund aussehende Zähne geprägt. Auch die Harmonie zwischen Zähnen und Zahnfleisch spielt eine wichtige ästhetische Rolle. Ist der Zahnfleischrückgang fortgeschritten, kann dies die Ästhetik des Gebisses einschränken. Zähne, die von einer Rezession betroffen sind, wirken länger als diejenigen, die von gesundem, festsitzendem Zahnfleisch umgeben werden. In der Gesamtheit wirkt dies unästhetisch.

Freiliegende Zahnhälse und erhöhte Schmerzempfindlichkeit
Setzt die Rezession ein, verlieren die Zähne ihren umgebenden „Schutzmantel“. Die Zahnhälse liegen frei, werden empfindlicher und reagieren stärker auf Reize wie Kälte oder Wärme. Auch bei Genuss süßer Speisen können verstärkt Schmerzen auftreten.

Rezessionsdeckung München: Chirurgische Behandlung von Zahnfleisch­rückgang bei Dr. Viola Hirsch in Bogenhausen

Ist der Befund besonders ausgeprägt, reichen nicht-chirurgische Möglichkeiten nicht aus. Wenn der Zahnfleischrückgang fortschreitet, müssen wir einen Schritt weiter gehen. Sinnvoll ist hier die chirurgische Rezessionsdeckung, die wir sowohl aus ästhetischer als auch aus funktioneller Sicht empfehlen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die wir abhängig davon, wie sich Ihr individueller Befund gestaltet, anwenden können:

Rezessionsdeckung mit Verschiebelappenplastik
Für diese Behandlungsvariante entnehmen wir ein Stück des gesunden Zahnfleisches aus der benachbarten Kieferregion. Dieses Stück verschieben wir so, dass das Zahnfleisch die freiliegenden Wurzeloberflächen abdeckt. Wir fixieren den Verschiebelappen mit feinen Nähten, sodass er in Ruhe anheilen kann. Dabei gibt es zwei Varianten:

Koronaler Verschiebelappen
Diese Technik eignet sich zur Deckung einzelner und mehrerer nebeneinander gelegenen Rezessionen. Voraussetzung für ein schönes Ergebnis ist ausreichend gesundes, befestigtes Zahnfleisch im Bereich um die Rezession. Nach der Anästhesie bereiten wir mit mikrochirurgischen Instrumenten in einer speziellen Schnittführung das Empfängerbett vor. 

Wir mobilisieren das nun freibewegliche Zahnfleisch so weit, dass wir es spannungsfrei über die Rezession legen können. Im Anschluss reinigen und desinfizieren wir die freiliegende Wurzeloberfläche. Falls nötig, nähen wir ein Bindegewebstransplantat ein. Anschließend nähen wir das zuvor präparierte Zahnfleisch an der gewünschten Stelle an und fixieren es somit.

Lateraler Verschiebelappen
Eine Alternative zu der koronalen Verschiebelappenplastik ist der laterale Verschiebelappen. Wir setzen ihn zur Deckung einzelner Rezessionen ein, wenn seitlich davon mehrere Millimeter befestigtes Zahnfleisch vorhanden sind. Die Schnittführung beginnt neben der Rezession und führt über diese hinweg. Durch eine Schwenkung des Lappens decken wir die freiliegende Wurzel schlussendlich ab und fixieren alles mit mikrofeinen Nähten.

Gegebenenfalls können wir diese beiden Techniken mit Bindegewebstransplantaten (s. Rezessionsdeckung mit freiem Weichgewebstransplantat) kombinieren. Möglich ist auch der Einsatz von xenogenem Kollagen. Hierbei handelt es sich um Biomaterial, das Ihr eigenes Gewebe ersetzt. So benötigen Sie als PatientIn keine Entnahme von Gewebe von Ihrem eigenen Gaumen. Der Entnahme-Eingriff sowie die damit verbundenen postoperativen Schmerzen entfallen auf diese Weise. Die Tunnelierungs-Technik (s. u.) kann u. U. zusätzlich erfolgen.

So bewerten uns unsere Patienten

Nachdem ich in München schon bei einigen Zahnärzten war, werde ich Fr. Dr. Hirsch treu bleiben. Höchst professionelle Behandlungen für mich und meinen 12-jährigen Sohn, ohne unnötige Zusätze aufzuschwatzen. Schnelle Terminvergabe. Tolle Assistentinnen, die zu jeder Zeit freundlich und auf höchstem Niveau arbeiten!

Google Bewertung 2021

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Sehr zu empfehlen! Freundliche und professionelle Ärztin die sich Zeit nimmt, angenehme Atmosphäre in moderner Ausstattung mit persönlichem Flair.
Jeder Handgriff sitzt, alle meine Fragen wurden ausführlich beantwortet. Angenehm kurze Wartezeiten  und Parkplätze vor der Tür, was will man mehr!

Google Bewertung 2018

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Sehr kompetente Ärztin, sehr nettes Team, keinerlei Wartezeiten, Parkplätze direkt vor der Tür, habe eine sehr professionelle Wurzelbehandlung und Krone für einen Zahn erhalten. Frau Dr. Hirsch nimmt sich Zeit für die Patienten und machte bei mir, trotz Termindruck für eine Weltreise alle Behandlungen möglich. Eingeschränkt Empfehlenswert.

Google Bewertung 2019

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Rezessionsdeckung mit freiem Weichgewebstransplantat
Bei dieser Behandlungsmöglichkeit nutzen wir entweder ein körpereigenes Weichgewebstransplantat – beispielsweise aus Ihrem harten Gaumen – oder ein künstliches Transplantat. Damit decken wir die Stelle ab, die von dem Zahnfleisch­rückgang betroffen ist. In manchen Fällen bietet es sich an, diese Technik mit der Verschiebelappentechnik zu kombinieren.

Rezessionsdeckung via Transplantation mit Tunnelierungstechnik 
Dieses Verfahren setzen wir zur Deckung mehrerer nebeneinander gelegener Rezessionen ein –  v. a. dann, wenn die Papillen zwischen den Zähnen bereits leicht zurückgegangen sind. Im Unterschied zu den beiden anderen Verfahren lösen wir hierbei die Papillen bis zwischen die Zähne hinein. Das Zahnfleisch um die Rezessionen herum lösen wir unterminierend, sodass es am Ende sehr beweglich ist. Durch den dadurch entstehenden „Tunnel“ ziehen wir das Transplantat in horizontaler Bewegung. Es handelt sich um ein etwas invasiveres Vorgehen, in das wir je nach Anzahl der zu deckenden Wurzeln relativ lange Transplantate einbringen müssen. Das gelöste Zahnfleisch schieben wir nun über das Transplantat. Auf diese Weise können wir auch die Papillen leicht in Richtung der Schneidekanten verlagern. Im Anschluss fixieren wir alles mit Haltenähten.

Durchtrennung oder Verlagerung hochansetzender Bänder

Ist der Zahnfleischrückgang bei Ihnen durch einen zu starken Zug Ihrer Lippen- und/oder Wangenbändchen entstanden, können wir diese Bänder durchtrennen. Alternativ können wir sie so verlagern, dass der Bänderzug deutlich geringer ist.

Sie haben Probleme mit Zahn­fleisch­rück­gang?  Dann nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf – wir beraten Sie gerne unverbindlich.

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Gesundes Zahnfleisch ist hellrosa, fühlt sich fest an und ist mit dem knöchernen Untergrund verwachsen. Zudem umschließt es die Zähne und Zahnhälse wie ein fester Kragen und füllt zusätzlich die Zahnzwischenräume aus. Intaktes Zahnfleisch kann die Zähne mühelos vor den alltäglichen Einflüssen schützen. Doch in manchen Fällen zieht sich das sonst so feste Zahnfleisch zurück – und das unabhängig von entzündlichen Prozessen, wie sie bei der Parodontitis auftreten können. Dies führt dazu, dass die sensiblen Zahnhälse und sogar Teile der Zahnwurzel-Oberflächen freigelegt werden. Sie sind nicht mehr ausreichend geschützt. In diesem Zusammenhang sprechen wir von der sog. Rezession. Der Befund kann schmerzhaft sein, daher empfehlen wir eine Behandlung – die Rezessionsdeckung – in unserer Zahnarztpraxis in München Bogenhausen.

Eine falsche Zahnputztechnik
Wenn Sie zu starken Druck auf Ihre Zähne bei der Reinigung ausüben und mit der Zahnbürste zu kräftig „schrubben“, kann es zu einem „Putztrauma“ kommen. Auch dauerhaft quer ausgeführt Putzbewegungen können das Entstehen einer Rezession fördern.

Akute Verletzungen am Zahnfleisch
Beispielsweise Verbrennungen durch zu heißes Essen oder sehr heiße Getränke, scharfkantiges Essen oder ein unvorsichtiger Gebrauch von Zahnseide können das Zahnfleisch verletzen. Bei manchen Patientinnen und Patienten führen diese Verletzungen zu einem Zahnfleischrückgang

Zahnfehlstellungen
Wenn Ihre Zähne beispielsweise schief im Kiefer stehen oder Sie einen größeren Lückenstand haben, kann das Zahnfleisch darunter leiden. In diesen Fällen ist es oft sehr dünn und dadurch besonders anfällig für eine Rezession.

Zu hoher Zug, ausgehend von Lippen- und/oder Wangenbändchen
Wenn der Bandansatz einen zu starken Zug auf das Zahnfleischgewebe ausübt, kann diese Belastung auf Dauer das Zahnfleisch schädigen und dabei eine Rezession bedingen.

Deckung von Implantat-
oberflächen auch möglich

Eine Rezessionsdeckung wird auch dann erforderlich, wenn sich das Zahnfleisch rund um ein Implantat zurückzieht. Oft finden derartige Rezessionen auf der sichtbaren Außenseite statt und sind ästhetisch störend, da die künstliche Zahnwurzel herausblitzt.

Dieser Vorgang kann aber auch Symptom einer Periimplantatis sein. Dabei handelt es sich um eine Entzündung, die um das Implantat entsteht. Ursächlich dafür sind – ähnlich wie bei der Parodontitis – Bakterienbeläge, die sich z. B. an der implantatgetragenen Krone angesammelt haben. Sie schädigen die Schleimhaut und können zum Verlust des Implantats führen.

Weitere Ursachen für Zahnfleischschwund und Weichgewebsdefekte im Bereich von Implantaten sind ein grundsätzlicher Mangel an Schleimhaut oder eine fasziale Fehlpositionierung des Zahnersatzes. Möglich sind auch physiologische Umbauprozesse des Gewebes in Folge der Implantation. In all diesen Fällen kann eine Rezessionsdeckung z. B. mit xenogenem Kollagen notwendig werden.

Rezessionsdeckung in München: Kontaktieren Sie uns!

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Dr. Viola Hirsch ist nicht nur Ihre Expertin, was den Bereich Endodontie betrifft, sondern hat sich auch auf die verschiedenen Möglichkeiten der Rezessionsdeckung spezialisiert. In ihrer Praxis in München bietet Sie Ihnen nicht-chirurgische und chirurgische Varianten der Behandlung an. Kontaktieren Sie uns einfach, wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Zahnfleisch sei zurückgegangen. Wir prüfen den Befund und erklären Ihnen die Behandlungsoptionen.

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Ein erhöhtes Risiko für Wurzelkaries
Bei zurückgehendem Zahnfleisch treten nicht nur die Zahnhälse ungeschützt hervor. Oft legt die Rezession im Wurzelbereich auch das Dentin frei. Dabei handelt es sich um knochenähnliches Gewebe, das den größten Teil der Zahnsubstanz ausmacht. Diese ist nun anfälliger für Karies, weswegen bei einer Rezession das Risiko, an einer Wurzelkaries zu erkranken, steigt.

Der Verlust des kompletten befestigten Zahnfleisches
Besonders dann, wenn der Zahnfleischrückgang unbehandelt bleibt und über einen längeren Zeitraum fortschreitet, droht der Verlust des gesamten befestigten Zahnfleisches. Ist dies der Fall, wird der freiliegende Zahnhals nur noch von der beweglichen Schleimhaut gehalten und begrenzt. Eine ausreichende 
undhygiene ist hierbei nicht mehr möglich.

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